2. Steeler Entenrennen und 10h-Schwimmen

Am Sonntag, den 21. Juni 2015 fand zum zweiten Mal das Enten-Rennen in Essen-Steele statt. Der Steeler Ruder-Verein e.V. 1904 wollte es nicht nehmen lassen, Teil dieses lustigen und innovativen Events zu sein, da die Veranstaltung durch seine Nachbarn, dem Schwimmverein „Steele 11“ organsiert wurde.

Jugendvereine und Schulen hatten die Möglichkeit, im Vorhinein eine große Ente selbst zu designen. Diese Enten wurden ausgestellt und nahmen an der Wahl zur „Schönsten Ente“ teil. Die „jungen“ Enten wurden um 11:00 am Sonntag zu Wasser gelassen und traten in einem eigenen Rennen vom Ruder- zum Schwimmverein auf der Ruhr gegeneinander an.

Außerdem bekam jedes Mitglied des Steeler Ruder-Vereins schon vorab für seine Unterstützung für den 10. Vierer-Cup, dem Haupt-Event der Steeler Ruderer, ein Entenzertifikat vom Verein geschenkt. Dieses Zertifikat berechtigt den Inhaber zu einer Ente, die je nach Platzierung einen tollen Gewinn er-schwimmen konnte. Punkt 13:00 am Sonntag wurden alle Enten von der Karl-Schumacher-Brücke neben dem Steeler Ruder-Verein auf die Ruhr geworfen, damit sie um den Sieg kämpfen konnten. Die Entchen hatten es nicht leicht, denn der Westwind schob sie oft entgegen der Strömung der Ruhr weg vom Ziel am Schwimmverein Steele 11. Doch sie kämpften sich durch und kamen nach gefühlter endloser Zeit an. Die Gewinner-Enten sind auf http://entenrennen-steele11.de/8-top-news/18-gewinner-des-steeler-entenrennen-2015 einsehbar. Die Zertifikatsnummern können bei Ruderkamerad Carsten Koschel (C.Koschel@Steeler-Ruder-Verein.de) erfragt werden.

Früher gab es die Tradition des 24h-Schwimmens in Steele. Weil das doch ein wenig verrückt ist in dem Freibad von Steele 11, gibt es nun die neue Veranstaltung des 10h-Schwimmens. Da die Ruhr durch die Enten besetzt war und die Steeler Ruderer nicht zum gewohnten Sonntagstraining antreten konnten, wurde kurzerhand das Rudertraining in den Schwimmverein verlegt. 20 tapfere Mitglieder starteten in der Langstrecken-Disziplin und wollten die 10 Stunden mit jeweils einer halben Stunde Schwimmen je Teilnehmer absolvieren. Also gingen 20 Ruderer in der Disziplin Schwimmen punkt 9 Uhr an den Start. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass der Steeler Ruder-Verein die Teamwertung gewinnen würde, denn kein anderer Verein brachte so viele Mitglieder mit, dass sie die 10 Stunden als Team durchhalten würden. Dirk Frese, 2. Vorsitzender des Schwimmvereins Steele 11 lobte die Zusammengehörigkeit des Steeler Ruder-Vereins: „Es ist toll zu sehen, dass ein Verein, der eine andere Sportart so erfolgreich betreibt, sich spontan zum Schwimmen meldet. Vielleicht finden wir nächstes Jahr mehr Teams wie euch, und dann hätten wir keine Probleme, das 24h-Schwimmen wieder aufleben zu lassen!“

Es wäre nicht der Steeler Ruder-Verein, wenn den Mitgliedern ein solches Kompliment genügen würde. Kurzerhand sprangen 5 Steeler Ruderer wieder ins Becken, denn sie hörten von den Gold-, Silber- und Bronzedistanzen und –Medaillen. Also er-schwammen sich die Steeler Ruderer neben den 10-Stunden-Trophäen auch noch diverse Medaillen.

Trotz Sonntag, der fortgeschrittenen Uhrzeit (9 Uhr Start plus 10 Stunden Schwimmen kann sich jeder Leser kurz selbst ausrechnen) und der ungewohnten körperlichen Betätigung ließen es sich die Ruderkameraden nicht nehmen, noch auf der Terrasse zu grillen, die Trophäen auszuteilen und den Tag Revue passieren zu lassen.

Petra Regiani, Sozialwart des Steeler Ruder-Vereins resümiert: „Ich finde es großartig, dass wir nicht nur in unserer Sportart verharren, sondern für so viele Sachen offen sind. Auch während der Ruderausbildung müssen die Ruderer joggen und im Hantelraum gewisse Muskeln speziell fordern. Im Winter haben wir Sporthallen gemietet, um unsere Ruderer fit zu machen. Man sagt so schön, dass die Sieger des nächsten Jahres im Winter gemacht werden. Und ja, auch im Winter müssen Ruderer fleißig sein; sonst werden sie in der nächsten Rudersaison wenig reißen können. Uns ist allen klar, dass wir nicht plötzlich die Spitzenschwimmer werden, aber solche Events stärken den Teamgeist, nicht nur weil wir mal eben die beste Mannschaft waren, aber auch weil wir junge und alte Mitglieder wieder anders vereinen und einander in einem anderen Licht sehen lassen. Und vor allem der Zusammenhalt und die Gemeinschaft ist, was uns von einem normalen Fitnessstudio abgrenzt.“ Und sie hat Recht, denn die Jüngste im Team war 16 Jahre, der Älteste 52 Jahre alt. Und im Steeler Ruder-Verein kommen alle zusammen; helfen, unterstützen, kümmern sich umeinander.

Der Steeler Ruder-Verein dankt dem Schwimmverein Steele 11 für eine sehr gelungene Sportveranstaltung, bei der wir uns sehr wohl und herzlichst aufgenommen fühlten. Bis zum nächsten Jahr!

10h Schwimmen 2015

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