Medizinische Weiterbildung

Mehr als 30 Mitglieder des Rudervereins besuchten am 23. April auf Einladung vom dortigen Klinikdirektor, Privatdozent Dr. Oliver Bruder, sowie vom Leiter der kardiologischen Ambulanz, Herrn Oberarzt Dr. Bernhard Grosch, das bundesweit renommierte Herz- und Gefäßzentrum am Essener Elisabethkrankenhaus.

Ziel war es, den Zusammenhang zwischen Leistungssport, Freizeitsport und den Gefahren von akut auftretenden Herzerkrankungen zu verstehen sowie Maßnahmen zur unmittelbaren Hilfe, wie Herzmassagen und Defibrillatoren zu erlernen.

Dirk Dunker, Vorsitzender des Steeler Rudervereins, sprach von einer Pflichtveranstaltung und stellte fest, „diese Form der medizinischen Weiterbildung und Anleitung kann Leben retten und ist Teil der Fürsorge gegenüber unseren  Mitgliedern“.

Die Doktoren Bruder und Grosch machten deutlich, dass die Gefahr von plötzlich auftretenden Herzerkrankungen im Alter generell signifikant zunimmt, was insbesondere auch bei sportlich ambitionierten Aktivitäten in zeitlicher Nähe zu fiebrigen Erkältungskrankheiten gilt. Wichtig auch, dass die Defibrillatoren ohne Angst angewendet werden können, da die Geräte nicht nur reanimieren, sondern auch diagnostisch erkennen, ob ein Elektroschock sinnvoll ist. Generell gilt aber, so die Mediziner, dass die regelmäßige Ärzte Untersuchung - gerade für Sportler – obligatorisch sein sollte.

Trotzdem, auch das war abschließend den Medizinern sehr wichtig, Sport und Bewegung ist und bleibt die sinnvollste „Medizin“ für ein gesundes Leben!
Dr. Bruder: „Das gilt insbesondere für den Rudersport, da er gleichermaßen Ausdauer, Kraft und Schnellkraft trainiert."

Zurück

Zurück zur Übersicht...

Steeler Ruderverein