Rheinmarathon 2014

Einen Tag nach dem 25. Jahrestag der Deutschen Einheit fand der traditionelle Rheinmarathon in Düsseldorf statt. Schon zum 43. Mal richtete der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 die 42,8km lange Regatta aus. 150 Mannschaften aus 69 Vereinen ruderten am Samstag, 4. Oktober 2014 von Leverkusen nach Düsseldorf.

Mit dabei war natürlich auch der Steeler Ruder-Verein. Nach einjähriger Pause konnten sogar 8 Ruderer für zwei Boote gefunden werden, die diese Anstrengungen auf sich nehmen wollten.

Das erste Boot, „Die reiferen Herren“ mit der Startnummer 12 bestand fast nur aus erfahrenen Rheinmarathon-Ruderern: Scott Prescott, Dirk Hollenkamp, Carsten Koschel und Burkhard Wettig. Mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren kam das erste Boot, auch dank Unterstützung von Steuerkeule Manfred Blasczyk vom RCGD nach schnellen 2:20:29 ins Ziel. Für den zweiten Steeler Ruder-Vereins-Vorsitzenden Carsten Koschel nicht nur persönliche Bestzeit, sondern auch nicht vorhersehbar nach seinem Erlebnis vom Vortag: "Gestern und heute Morgen ging es mir noch richtig schlecht, mein Hals schmerzte und ich musste mir sogar die Nudeln als Kohlehydratlieferant gestern Abend durch die Kehle zwängen. Ich dachte schon, die viele Vorbereitung wäre umsonst gewesen. Aber nach den ersten 10 Kilometern ging es mir richtig gut. Ich glaube, der Frosch ist einfach in den Rhein gehüpft. Daran kann man mal wieder sehen, wie gesund unser geliebter Sport doch ist!"

Das zweite Boot des Steeler Ruder-Vereins, „Die jungen Wilden“ (Startnummer 142) bestehend aus Henrik Stoepel, Roman Klosek, Dean Boening und Julian Walther konnte sich die Qualen nicht ganz genau ausmalen vorher. Bundesliga-Ruderer Henrik auf Schlag gab das Tempo vor. Gewohnt an kürzere Strecken war die Schlagzahl des Teams sehr hoch. Zu hoch für einen Marathon und den erfahrenen Steuermann Frank Finger, klugerweise vom RCGD gestellt. Dieser hatte Mitleid mit den anderen drei Kameraden und beriet zu einem ruhigeren Tempo. Die Taktik ging auf und nach nur 2:15:14 kam das zweite Boot des SRV am Nachmittag ins Ziel. Zum Leidwesen des wartenden anderen Teams gewannen die Jungen den vereinsinternen Wettkampf. Jungendvorsitzender Roman: "Man muss allerdings auch zu bedenken geben, dass wir mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren gerade mal halb so alt sind wie unsere Ruderkameraden." Das ist einfach nur fair und ehrlich.

Einfach nur gelungen war die toll organisierte Regatta des Ruderclubs Germania Düsseldorf, die bei strahlendem Sonnenschein sogar Fallschirmspringer aufs Eventgelände abspringen ließen. So ließen es sich viele Steeler Ruderkameraden nicht nehmen, die eigenen und anderen Teams anzufeuern und mit den erfolgreichen Freunden zu feiern. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja nächstes Jahr ein Frauenboot aus Steele?

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

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Steeler Ruderverein